31,3 % der Erwachsenen weltweit — und über 43 % in Deutschland — bewegen sich nicht ausreichend. Dieses Analyse-Instrument zeigt den Handlungsbedarf bis 2030 für Entscheidungsträger, Interessengruppen und politische Akteure.
Vergleich der körperlichen Inaktivität (Erwachsene, altersstandarisiert). Deutschland liegt dauerhaft über dem westeuropäischen Durchschnitt.
Besonders Jugendliche und ältere Erwachsene sind alarmierend unterversorgt. Über 80 % der 11–17-Jährigen erfüllen WHO-Empfehlungen nicht.
Menschen mit niedrigem Einkommen und geringerem Bildungsstand bewegen sich im Freizeitbereich deutlich weniger. Der Unterschied beträgt bis zu Faktor 2,5.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2 und psychische Erkrankungen werden ohne Gegenmaßnahmen stark zunehmen. Modellrechnung basiert auf aktuellen Trends.
Direkte Gesundheitskosten durch Bewegungsmangel-bedingte Erkrankungen (Basisjahr 2024: 2,4 Mrd. €, Ding et al. 2016; hochgerechnet auf Preisniveau 2024, Trendfortschreibung). Indirekte Kosten (Produktivitätsverlust, Frühberentung) bis zu 3× höher.
Einschätzung der Wirksamkeit belegter Maßnahmen zur Förderung von Bewegung in Deutschland.