Ehrenamt im Sport stärken – das Rückgrat unserer Sportnation
Der deutsche Sport steht und fällt mit den Ehrenamtlichen in den Vereinen: Ohne Trainer, Betreuer, Vorstände und Helfer gibt es keinen Trainingsbetrieb, keine Jugendarbeit und keinen Wettkampfsport.[1][2][3] Sie schaffen mit ihrem Einsatz die Strukturen, in denen sich Nachwuchsarbeit und Leistungssport entwickeln können – von der F‑Jugend bis zum Nationalkader.[1][2][4] Gleichzeitig wird es für Sportvereine immer schwieriger, Ehrenamtliche zu gewinnen und langfristig zu halten; Engagement wird kurzfristiger, projektbezogener und die Anforderungen an Funktionsträger immer komplexer.[2][4][3]
Als Arbeitskreis Sport und Ehrenamt der AfD‑Bundestagsfraktion ist unser Auftrag eindeutig: Wir wollen das Ehrenamt im Sport stärken, weil ohne starkes Ehrenamt keine Sportnation Deutschland existieren kann.[5][6][2]
Unser Ansatz: Ehrenamt im Sport stärken – konkret und nachvollziehbar
Bereits in der 20. Wahlperiode haben wir mit dem Antrag „Förderung und Unterstützung ehrenamtlicher Funktionsträger im Sportverein“ (BT‑Drucksache 20/10392) detailliert aufgezeigt, wo die Probleme liegen und wie wir das Ehrenamt im Sport stärken wollen.[1][7][2] Darin wird klar festgestellt, dass der Vereinssport ohne ehrenamtlich Engagierte und freiwillige Helfer nicht möglich ist und dass es für Sportvereine immer schwieriger wird, Ehrenamtliche für die Arbeit zu gewinnen und zu binden.[1][7][2]
Kernpunkte dieses Ansatzes, die wir als Arbeitskreis auch in der 21. Wahlperiode fortführen, sind:
- Verbesserung der Aus- und Weiterbildungsprogramme für ehrenamtliche Funktionsträger im Sportverein.[1][7]
- Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel für Länder und Kommunen, damit Vereine bei der Ausbildung ihrer Ehrenamtlichen wirtschaftlich entlastet werden.[1][7][2]
- Schaffung konkreter Anreize für ehrenamtliche Funktionsträger, um Engagement attraktiver zu machen.[7][2]
- Entwicklung besserer Informations- und Beratungsangebote sowie deutlich vereinfachter, praxisnaher Förderprogramme.[7][2]
- Abbau staatlicher und gesetzlicher Anforderungen sowie spürbare Reduzierung des bürokratischen Aufwands für Vereine.[1][7][2]
- Anerkennung ehrenamtlicher Qualifikationen – etwa als Vereinsmanager – im beruflichen Werdegang und klare gesellschaftliche Aufwertung des Ehrenamts.[7][2]
Damit machen wir deutlich: Ehrenamt im Sport stärken heißt für uns, konkrete Rahmenbedingungen zu verändern – nicht nur Lobreden zu halten.
Sportnation Deutschland: Ohne Ehrenamt kein Spitzensport
In unseren Leitlinien als Arbeitskreis Sport definieren wir das Ziel, Deutschland als Sportnation Deutschland wieder an die Weltspitze zu führen.[5][6] Als Maßstab nennen wir den Medaillenspiegel der Olympischen Spiele: Bei Sommerspielen soll Deutschland zu den ersten fünf Nationen, bei Winterspielen zu den ersten drei Nationen zählen.[5][6]
Eine solche Sportnation Deutschland entsteht aber nicht durch Werbekampagnen oder Symbolpolitik. Sie wächst von unten: aus Sportvereinen, Trainingsgruppen, Ehrenamtlichen, die Fahrten organisieren, Wettkämpfe ausrichten, Kinder betreuen und Verantwortung tragen.[5][6][4] Wenn wir das Ehrenamt im Sport stärken, sichern wir den Breitensport, aus dem der Spitzensport hervorgeht; ohne breites Fundament gibt es keine nachhaltigen Spitzenleistungen.[5][8][6][4]
Sportvereine vermitteln zugleich Werte wie Ehrlichkeit, Disziplin, Pünktlichkeit, Ordnungssinn und Pflichtbewusstsein – Eigenschaften, die wir mit einer starken Sportnation Deutschland verbinden.[5][6] Auch diese Werte hängen am Ehrenamt im Sport.
Realität in den Vereinen: Warum Ehrenamt im Sport stärken Pflicht ist
Die bundesweite Analyse „Ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen“ zeigt, dass das Engagement im Sport besonders zeitintensiv ist und Ehrenamtliche häufig mehrere Ämter gleichzeitig übernehmen.[4][3] Vorstände tragen Verantwortung für Finanzen, Haftungsfragen, Steuern, Datenschutz, Personalführung, Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit – oft neben Beruf und Familie.[7][4] Kommunen verlagern Aufgaben auf Vereine, Förderprogramme sind unübersichtlich, Fristen knapp, die Anforderungen an Verwendungsnachweise hoch.[7][4]
Gleichzeitig haben sich Arbeitswelt und Lebenswirklichkeit verändert: flexible Arbeitszeiten, längere Pendelwege, mehr Konkurrenz um Freizeit und die Nachwirkungen von Krisen wie Corona und Energiepreisschock setzen den Vereinen zu.[7][2][3] Studien belegen zudem, dass professionelles Vereins- und Freiwilligenmanagement entscheidend dafür ist, ob Menschen sich langfristig engagieren.[4][3][9]
Wer Sportnation Deutschland erhalten will, muss deshalb Ehrenamt im Sport stärken – durch Qualifizierung, Rechtssicherheit, finanzielle Unterstützung und konsequenten Bürokratieabbau.[7][4][3]
Neue Mehrheiten, alte Blockaden: Wie die anderen Fraktionen unsere Sportpolitik in der 21. Wahlperiode ausbremsen
In der 21. Wahlperiode liegt der Fokus im Ausschuss für Sport und Ehrenamt bislang vor allem auf Spitzensport, Großereignissen und Sportstätten – Themen, bei denen sich CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen regelmäßig mit gemeinsamen Anträgen positionieren.[10][11][12] Ein Beispiel ist der gemeinsame Antrag von CDU/CSU, SPD und Grünen zu einer deutschen Olympiabewerbung, der im Sportausschuss beraten wurde; dort wird die Vorbildwirkung des Spitzensports betont, während die konkrete Lage der Ehrenamtlichen in den Vereinen nur am Rand erwähnt wird.[10][11]
Wir als AfD‑Fraktion haben in der 21. Wahlperiode erneut Anträge und Änderungsanträge eingebracht, die unmittelbar auf bessere Rahmenbedingungen für Athleten und Strukturen im Sport zielen – etwa zu Unterstützung von Spitzensportlerinnen mit Kinderwunsch, Mutterschaft und Rückkehr in den Leistungssport (BT‑Drucksache 21/2040) oder zur finanziellen Ausstattung des Einzelplans „Sport und Ehrenamt“.[13][14] In der Beschlussempfehlung des Sportausschusses zu 21/2040 wird festgehalten, dass der AfD‑Antrag von den Fraktionen CDU/CSU, SPD und Grünen abgelehnt wurde.[14]
Ähnliches Muster zeigt sich bei unserem Antrag „Bundesweite Sanierung von Sportstätten muss zeitnah durchgeführt werden“ (BT‑Drucksache 21/2032): Wir fordern ein 40‑Milliarden‑Euro‑Programm zur Modernisierung der Sportstätten in Deutschland, weil der Investitionsstau die Arbeit der Vereine massiv behindert.[8][12] In der Beratungsdokumentation wird deutlich, dass CDU/CSU, SPD und Grüne den Antrag im Ausschuss ablehnen, obwohl sie den Sanierungsbedarf grundsätzlich anerkennen.[12]
Damit setzt sich in der 21. Wahlperiode fort, was wir bereits zuvor erlebt haben: Während wir konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Strukturen im Sport – inklusive Ehrenamt – einfordern, blockieren CDU/CSU, SPD und Grüne im Ausschuss und im Plenum, verweisen auf bestehende Programme oder schieben die Verantwortung zwischen Bund, Ländern und Kommunen hin und her.[11][12][14]
Unser Anspruch: Ehrenamt im Sport stärken – für eine starke Sportnation Deutschland
Wir, der Arbeitskreis Sport und Ehrenamt der AfD‑Bundestagsfraktion, machen keinen Hehl aus unserem Anspruch: Wir wollen das Ehrenamt im Sport stärken und gleichzeitig die Sportnation Deutschland politisch und praktisch sichern.[5][6][2] Wir wollen, dass Vorstände nicht an Bürokratie und Haftungsfragen verzweifeln, dass Trainer und Betreuer nicht ausbrennen und dass junge Menschen Lust haben, Verantwortung im Verein zu übernehmen.[7][4][3]
Ohne Ehrenamt im Sport gibt es keinen funktionierenden Breitensport. Ohne starken Breitensport gibt es keinen Spitzensport. Und ohne Spitzensport verliert die Sportnation Deutschland ihre Strahlkraft nach innen und außen.[5][8][6][4] Deshalb kämpfen wir im Sportausschuss und im Plenum für klare gesetzliche Rahmenbedingungen, spürbare Entlastung, verlässliche Finanzierung und echte Anerkennung derjenigen, die den Sport in Deutschland tragen.[5][7][11][12][14]
An unsere Leser, Mitstreiter sowie alle Sportbegeisterten und Ehrenamtlichen: Sie sind das Rückgrat der Sportnation Deutschland. Wir stehen an Ihrer Seite – im Arbeitskreis Sport und Ehrenamt, im Ausschuss für Sport und Ehrenamt und im Deutschen Bundestag insgesamt.[5][15][16] Unser Ziel bleibt unverändert und klar: Ehrenamt im Sport stärken – für eine starke, freie und erfolgreiche Sportnation Deutschland.
Quellenangabe
- AfD will das Ehrenamt im Sport stärken – Deutscher Bundestag 🔗
- Förderung und Unterstützung ehrenamtlicher Funktionsträger im … 🔗
- Broschüre_21x21 EhrenamtimSport_2024-10-22_RZ.indd 🔗
- [PDF] Ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen 🔗
- AK05 – Sport – AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag 🔗
- AK05 – Sport – AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag 🔗
- [PDF] Deutscher Bundestag Drucksache 20/10392 Antrag der … 🔗
- AfD-Fraktion legt Plan zur Förderung des Spitzensports vor 🔗
- [PDF] EHRENAMT & FREIWILLIGES ENGAGEMENT IM SPORT 🔗
- Union, SPD, Grüne und AfD für deutsche Olympiabewerbung 🔗
- [PDF] Deutscher Bundestag Drucksache 21/3957 Beschlussempfehlung … 🔗
- Drucksache 21/3367 21. Wahlperiode 🔗
- [PDF] 21(5)8-Äantrag AfD zum EP 06 – Titel 882 21-322.docx 🔗
- [PDF] Deutscher Bundestag Drucksache 21/3366 Beschlussempfehlung … 🔗
- Ausschuss für Sport und Ehrenamt | abgeordnetenwatch.de 🔗
- Ausschuss für Sport und Ehrenamt 🔗
- Mehr Geld für Ausbildung und weniger Bürokratie: Bundestagsfraktion will das Ehrenamt im Sport stärken 🔗
- [PDF] Drucksache 21/3026 – Beschlussempfehlung und Bericht 🔗
- 12. Protokoll 🔗


