Was der Arbeitskreis Sport und Ehrenamt wirklich macht.

Unser Einsatz für die Sportnation Deutschland: Was wir als Arbeitskreis Sport und Ehrenamt der AfD-Bundestagsfraktion in Berlin tun

Wer über Sportpolitik spricht, denkt oft zuerst an Medaillen, Großereignisse oder Fördermillionen. Im parlamentarischen Alltag geht es jedoch um etwas Grundsätzlicheres: um die Frage, wie der Sport in Deutschland überhaupt wieder stark werden kann. Genau daran arbeiten wir als Arbeitskreis Sport und Ehrenamt der AfD-Bundestagsfraktion in Berlin. In unserem Arbeitskreis sind Jörn König als Leiter und Thomas Korell als stellvertretender Leiter tätig. Als Obmann gehört Lars Schieske dem AK05 Sport und Ehrenamt an. Unsere stellvertretenden Mitglieder sind Andreas Bleck, Bastian Treuheit und Edgar Naujok. [1]

Was wir als Arbeitskreis Sport und Ehrenamt im Bundestag tun

Wir sind keine Behörde und kein Ministerium. Wir bauen keine Hallen, sanieren keine Schwimmbäder und verteilen keine Förderbescheide. Unsere Aufgabe ist politischer Natur: Wir analysieren Themen, entwickeln parlamentarische Positionen, bereiten Anträge vor, stoßen Debatten an und führen unsere Fraktion inhaltlich im Bereich Sport und Ehrenamt.

Dabei bündeln wir sportpolitische Fragen aus Vereinen, Verbänden, Kommunen, Schulen und dem Spitzensport und übersetzen sie in parlamentarische Initiativen. Wir bringen die Anliegen des Sports in den Bundestag ein, machen Fehlentwicklungen öffentlich und formulieren konkrete Forderungen für bessere Rahmenbedingungen. Genau an dieser Stelle entscheidet sich oft, ob Sportpolitik bei Sonntagsreden stehen bleibt oder tatsächlich politische Wirkung entfaltet.

Wofür wir stehen

Unser Ziel ist klar: Deutschland soll wieder eine Sportnation von Weltrang werden. Dafür müssen staatliche Maßnahmen so ausgerichtet werden, dass sowohl der Breiten- als auch der Spitzensport gestärkt werden. Gleichzeitig betonen wir die Bedeutung der Sportvereine als gesellschaftliche Grundlage des Sports und verweisen auf deren enorme Reichweite mit rund 27,5 Millionen Menschen in etwa 91.000 Vereinen. [1]

Dieses Ziel beschreibt den Kern unserer Arbeit treffend. Wir wollen nicht nur einzelne Symptome behandeln, sondern den deutschen Sport von der Basis bis zur Spitze wieder leistungsfähig machen. Das betrifft Kinder und Jugendliche im Schulsport ebenso wie Vereine, Ehrenamtliche, Trainer, Sportstätten und Leistungssportler. Ergänzend wird diese Linie auch in den sportpolitischen Positionen unserer Fraktion deutlich: Deutschland soll in der Basis, im Breiten- und im Spitzensport wieder fähig werden, als Sportnation Ergebnisse zu liefern.

Warum Breiten- und Spitzensport für uns zusammengehören

Wir vertreten die Auffassung, dass erfolgreicher Spitzensport und ein starker Breitensport keine Gegensätze sind, sondern einander bedingen. Auf unserer offiziellen Seite heißt es ausdrücklich, dass erfolgreicher Spitzensport zu mehr Sport in der Breite führt und aus der Breite wiederum neue Spitzensportler heranwachsen. Genau darin liegt ein zentrales sportpolitisches Verständnis unserer Arbeit: Wer nur an der Spitze spart, schwächt die Basis. Wer die Basis vernachlässigt, bekommt auf Dauer auch keine Spitze mehr. [1]

Deshalb setzen wir nicht auf symbolische Sportpolitik, sondern auf die strukturellen Voraussetzungen des Erfolgs. Dazu gehören funktionierende Vereine, gute Trainingsbedingungen, ausreichend Sportstätten, qualifizierte Trainer, starke Nachwuchsarbeit und ein Schulsystem, das Bewegung nicht wie eine lästige Nebenbeschäftigung behandelt. Ein erstaunlich radikaler Gedanke in einem Land, das selbst kaputte Turnhallen noch mit Zuständigkeitsvermerken verwaltet.

Schulsport: Der Einstieg in eine starke Sportnation

Ein zentrales Feld unserer Arbeit ist der Schulsport. Die Bundestagsdrucksache 20/5366 mit dem Titel „Wertschätzung und Förderung des Unterrichtsfaches Sport“ macht deutlich, welche politische Stoßrichtung wir verfolgen. Dort wird Sport als unverzichtbarer Bestandteil ganzheitlicher Bildung beschrieben. Der Antrag betont, dass Bewegung, Spiel und Sport die körperliche, emotionale, soziale und intellektuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern und dass Schulsport der einzige Sport ist, der alle Kinder erreicht. Außerdem wird hervorgehoben, dass Sportunterricht angesichts von Bewegungsmangel und Digitalisierung immer wichtiger wird. [2]

Für uns ist Schulsport deshalb nicht bloß ein Unterrichtsfach unter vielen, sondern ein strategischer Ansatzpunkt. Wer will, dass Deutschland langfristig wieder sportlich erfolgreicher wird, muss früher anfangen: bei Kindern, Jugendlichen, Schwimmfähigkeit, Bewegungsfreude, Talentförderung und regelmäßiger körperlicher Aktivität. Eine Sportnation entsteht nicht erst im Olympiajahr, sondern im Schulalltag.

Sportstätten: Ohne Infrastruktur gibt es keinen starken Sport

Ein weiteres Kernfeld unserer Arbeit ist die Sportstättenpolitik. In der Bundestagsdrucksache 20/6438 mit dem Titel „Den Beitrag des Sports zum Gemeinwohl anerkennen – Investitionsstau bei der Sportstättensanierung auflösen“ wird der Zustand vieler Sportstätten als massives Problem beschrieben. Der Antrag verweist auf den bundesweiten Investitions- und Sanierungsbedarf bei Hallen, Anlagen und Schwimmbädern und fordert, dem angestauten Modernisierungsbedarf entschlossen entgegenzutreten. [2]

Damit greifen wir ein Thema auf, das Millionen Sportler im Alltag direkt betrifft. Denn Sportpolitik entscheidet sich nicht nur in Konzeptpapieren oder Förderrunden, sondern ganz praktisch an der Frage, ob Hallen nutzbar, Plätze bespielbar und Schwimmbäder offen sind. Wer den Breitensport stärken will, muss zuerst dafür sorgen, dass überhaupt trainiert werden kann. Auch auf unserer offiziellen Arbeitskreis-Seite greifen wir dieses Thema in aktuellen Beiträgen auf, etwa mit der Forderung nach einer bundesweiten Sanierung von Sportstätten. [1]

Ehrenamt und Vereine: Das Fundament des Sports

Der organisierte Sport in Deutschland lebt nicht in erster Linie von Funktionären, Broschüren und Pressefotos, sondern von Menschen, die abends Training geben, am Wochenende Turniere organisieren, Fahrdienste übernehmen oder Vereinsarbeit leisten. Genau deshalb gehört das Ehrenamt zu unserem politischen Blick auf den Sport. Wenn wir betonen, dass staatliches Engagement dem Erhalt der großen Zahl an Sportvereinen und ihrer sportlichen Beteiligung dienen muss, dann meinen wir damit immer auch die Stärkung derjenigen, die diese Vereine tragen. [1]

Unsere Arbeit zielt hier auf bessere Rahmenbedingungen: weniger bürokratische Belastung, mehr politische Wertschätzung, stärkere Unterstützung der Vereinsstrukturen und eine Sportpolitik, die nicht an den Bedürfnissen der Basis vorbeigeht. Denn ohne Ehrenamt wird aus jeder noch so schön angekündigten Sportförderung am Ende nur ein Verwaltungsprojekt.

Spitzensport: Ergebnisse brauchen politische Priorität

Wir wollen Deutschland nicht nur sportlich aktiv, sondern auch sportlich erfolgreicher sehen. Auf unserer offiziellen Seite wird der Spitzensport ausdrücklich als identitätsstiftend beschrieben, erfolgreiche Athleten gelten dort als Vorbilder mit gesellschaftlicher Strahlkraft. Daraus leiten wir die Forderung ab, den Spitzensport nachhaltig und wirksam zu fördern. Unser Ziel ist klar formuliert: Deutschland soll wieder als Sportnation mit Anspruch auftreten und im internationalen Vergleich bessere Ergebnisse erzielen. [1]

Dazu gehört aus unserer Sicht mehr als nur Geld. Es geht auch um professionelle Strukturen, nachvollziehbare Förderlogik, bessere Bedingungen für Athleten und Trainer sowie eine Politik, die Leistung nicht misstrauisch beäugt, sondern als legitimes Ziel anerkennt. Gerade hier zeigt sich der rote Faden unserer Arbeit: Spitzensport darf nicht als Luxus betrachtet werden, sondern muss als sichtbarer Ausdruck einer funktionierenden Sportnation verstanden werden.

Aktuelle Themen und Initiativen unserer Arbeit

Dass wir nicht nur abstrakte Leitbilder formulieren, sondern politische Themen aktiv aufgreifen, zeigt auch unsere offizielle Arbeitskreis-Seite. Dort finden sich unter den Berichten aus unserem Arbeitskreis unter anderem Beiträge zur Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2038, zur Unterstützung schwangerer Athletinnen und Mütter im Spitzensport, zur Sanierung von Sportstätten und zur Förderung des Spitzensports. Diese Veröffentlichungen machen deutlich, welche Themen wir aktuell für politisch relevant halten und in die öffentliche Debatte einbringen. [1]

Wir wirken damit auf mehreren Ebenen gleichzeitig: durch öffentliche Positionierung, durch parlamentarische Initiativen, durch die Begleitung sportpolitischer Debatten und durch die Formulierung einer grundsätzlichen Linie, wie Sportpolitik in Deutschland wieder leistungsorientierter, wirksamer und näher an der Basis gestaltet werden soll.

Warum wir diese Arbeit für politisch wichtig halten

Sport ist in Deutschland weit mehr als Freizeit. Er ist Gesundheitsfaktor, Integrationsraum, Gemeinschaftserlebnis, Nachwuchsarbeit, Ehrenamt und Leistungsfeld zugleich. Die Drucksache 20/6438 hebt die Bedeutung des Sports für das Gemeinwohl, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Vereinslandschaft ausdrücklich hervor. Dort wird auf Millionen Vereinsmitglieder und Millionen ehrenamtlich Engagierte verwiesen. [2]

Genau deshalb ist Sportpolitik für uns kein Nebenthema. Wenn Sportstätten verfallen, der Schulsport geschwächt wird, Vereine unter Bürokratie leiden und Spitzenathleten schlechtere Bedingungen vorfinden, dann verliert nicht nur der Sport. Dann verliert unser Land an Gesundheit, Gemeinschaft, Motivation und Leistungsfähigkeit. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, diese Entwicklungen im parlamentarischen Raum sichtbar zu machen und politisch gegenzusteuern.

Fazit

Wir als Arbeitskreis Sport und Ehrenamt der AfD-Bundestagsfraktion in Berlin verstehen uns als sportpolitische Werkbank unserer Fraktion. Wir entwickeln Positionen, begleiten Debatten, bringen Anträge ein und tragen die Interessen von Vereinen, Ehrenamtlichen, Sportlern und Trainern in den Bundestag. Unsere Arbeit reicht vom Schulsport über Vereins- und Ehrenamtsstrukturen bis zur Sportstättenpolitik und Spitzensportförderung.

Unser Leitgedanke ist dabei klar: Deutschland soll wieder in der Basis, im Breitensport und im Spitzensport so stark werden, dass es seinem Anspruch als Sportnation auch in den Ergebnissen gerecht wird. Dafür setzen wir auf stärkere Vereine, bessere Infrastruktur, mehr Wertschätzung für Leistung, bessere Förderung und eine Politik, die den Sport nicht verwaltet, sondern stärkt.

Quellenangaben

[1] Offizielle Seite des Arbeitskreises Sport der AfD-Bundestagsfraktion: Angaben zu Leitung, Mitgliedern, Zielsetzung und aktuellen Beiträgen des Arbeitskreises.
(AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag)

[2] Deutscher Bundestag, Drucksache 20/5366: Wertschätzung und Förderung des Unterrichtsfaches Sport; sowie Drucksache 20/6438: Den Beitrag des Sports zum Gemeinwohl anerkennen – Investitionsstau bei der Sportstättensanierung auflösen.
(Bundestag Dserver)

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